Epilepsie bei Tieren


Ein epileptischer Krampfanfall ist die Folge spontaner synchroner Entladungen von Neuronengruppen im Gehirn, welche zu unwillkürlichen stereotypen Verhaltens- oder Befindensstörungen führen. Als Epilepsie bezeichnet man gemeinhin das wiederholte Vorkommen von Anfällen. Es gibt primäre, angeborene Epilepsie ohne erkennbare Ursache und eine sekundäre Form, die durch unterschiedliche Grunderkrankungen entsteht.

Für eine solide Behandlung ist die Ursachenfindung essentiell wichtig. Da immer auch die Gefahr der Selbstgefährdung (Zunge abbeissen, Traumata durch Stösse und Stürze, Bewusstlosigkeit etc.) besteht, bedeutet dies eine lebensbedrohliche Situation, in der sofortiges Handeln angezeigt ist.

Bei der sekundären Form der Epilepsie, können diverse Ursachen der Ursprung sein. Als Beispiel nenne ich hier eine Hirnhautentzündung, Herpesinfektionen, Parasitenbefall des Gehirns, Vergiftungen, Geburtstraumen und nicht zu vergessen bei Hornträgern wie zbs. einer Ziege, Hornwachstum oder ein Trauma in welches das Horn involviert war.

In meiner Praxis habe ich schon diverse Tiere vom Hund bis zur Ziege, erfolgreich Alternativmedizinisch behandelt.

Bei der primären Epilepsie kommt es vor, dass man die Tiere nie vollständig von den Epilepsiemedikamenten (Antikonvulsia, häufig Barbiturate) befreien kann.

Dennoch ist es möglich mit der Alternativen Behandlung, dass die Anfälle weniger häufig und stark auftreten und somit dem Tier in gewisserweise eine Linderung geben. Aber die Barbiturate werden trotzdem verabreicht, damit das Tier Anfallsfrei bleibt. Wenn sich der Tierbesitzer auf seltene kurze Anfälle mit längeren Abständen einstellt, ist es auch bei der primären Epilepsie vertretbar nur mit Alternativer Therapeutika zu arbeiten.

Bei der sekundären Form ist die Heilungschance sehr gross. Da mit der Ursachenbehandlung den Grund der Epilepsie ausgeschalten werden kann. Deshalb ist eine ausführliche Anamnese bei Epilepsie erkrankten Tieren sehr wichtig.

Bei der Behandlung hat der Tierheilpraktiker diverse Möglichkeiten in der Klassischen Homöopathie und Komplexhomöopathie, auch Schüssler-Salze sowie Bach-Blüten kann man begleitend und unterstützend einsetzen.

Ebenfalls kann man mit Akupunktur, Akupressur und Hirudopunktur Epilepsie begleitend behandeln. Auch das CBD-Öl verwende ich gerne zusätzlich, besonders bei grad male Anfällen welche schmerzen auslösen, die CBD Tropfen wirken schmerzlindernd, muskelentspannend sowie reduzieren die Nervenschädigungen.

Ich entscheide je nach Tier, Ursache und Möglichkeiten des Besitzers, welche Behandlungskombination angewendet wird.

Wichtig ist abschliessend noch zu erwähnen, dass ich keinesfalls eine Medikamentöse Behandlung mit Antiepileptika ablehne.

In erster Linie geht es darum die Anfälle zu stoppen, damit das Tier nicht weiter unter den Anfällen und Folgeschäden zu leiden hat. Denn die Alternativmedizin kann jederzeit mit einer Therapie einsteigen und die Antiepileptika können Schritt für Schritt abgesetzt werden, damit das Tier Anfallsfrei leben kann.

Für Fragen zu dem Thema oder anderen Behandlungsmöglichkeiten:

@sternenlichtpraxis oder www.sternenlichtpraxis.ch

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